Unsere Angebote

MOVE ist ein Konzept für Fachkräfte und Kontaktpersonen, die Menschen dazu motivieren wollen, positive Veränderungen in ihrem Leben anzustreben und beizubehalten. Durch seinen unterstützenden und respektvollen Ansatz eignet sich MOVE insbesondere für den Kontakt mit Menschen, die zunächst wenig Bereitschaft zeigen, ein Verhalten zu verändern, das Fachkräfte als schwierig oder problematisch ansehen.

Echo der Teilnehmenden

Zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Fortbildung werden die Teilnehmer:innen von MOVE im Anschluss an ihr Seminar anonym befragt. Die statistischen Daten werden sowohl qualitativ als auch quantitativ ausgewertet.

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Aktuelles

Gruppenfoto TNT Hannover
21.04.2026

10 Jahre MOVE Jugendliche in Niedersachsen

MOVE Jugendliche-TNT vom 14. bis 16. April 2026 in Hannover

Vor 10 Jahren startete in Niedersachsen die Ausbildung der ersten Trainer:innen für die motivierende Kurzintervention mit Jugendlichen. Seitdem ist MOVE ein fester Bestandteil der Präventionsarbeit in Niedersachsen und das Interesse an der Ausbildung zu MOVE-Trainer:innen ist weiterhin hoch.

In der vergangenen Woche wurden 18 Teilnehmende von Angelika Fiedler und André Frohnenberg ausgebildet. Ein besonderer Dank gilt der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen sowie der dortigen Mitarbeiterin Dominika Lachowicz, die das MOVE-Programm von Beginn der ersten Trainer:innenausbildung an mit großem Engagement, Eigeninitiative und Herz begleitet hat.

Dominika Lachowicz und Angelika Fiedler

Gruppenfoto TNT Zürich
23.03.2026

MOVE in der Schweiz

Zürich, 18.03.-20.03.2026

Im Raum Zürich ist das MOVE-Programm seit Jahren etabliert. Letzte Woche fand im Auftrag des Fachverband Sucht Schweiz eine Trainer:innen-Ausbildung für MOVE Jugendliche statt – mit dem Ziel, MOVE darüber hinaus in der deutschsprachigen Schweiz zu implementieren.

Im TNT-Seminar (Train New Trainer) schlüpfen die Teilnehmenden bewusst in die Rolle der Anwender:innen – also jener Fachkräfte, die sie später selbst in Gesprächsübungen anleiten und fortbilden werden. Die Herausforderung für die MOVE-Leitung: Schwiizerdütsch! Um den Teilnehmenden die Übungen zu erleichtern und keine zusätzliche Hürde durch Hochdeutsch aufzubauen, sprachen sie in den Übungen Schwiizerdütsch. Auch wenn es für die MOVE-Leitung nicht immer ganz leicht zu verstehen war😅 – Mimik, Gestik und Tonfall sprechen ihre eigene Sprache. Auch ohne Textverständnis wurde deutlich: Beide Seiten sind im Dialog und eine Verbindung entsteht.

Vielen Dank an Flavia Berger vom Fachverband Sucht, Anke Schmidt von samowar Bezirk Meilen und Gabriela Hofer von SUPAD für die gelungene Zusammenarbeit und das sympathische Miteinander.

06.03.2026

MOVE Glücksspiele

Veranstaltung vom 02.03. bis 04.03.2026 in Köln

Problematisches Glücksspiel kann zu erheblicher Verschuldung führen. Allein 2023 wurden in Deutschland 4,8 Milliarden Euro an Geldspielgeräten in Spielhallen und Gastronomie verloren (Jahrbuch Sucht 2025). Rund 60 % dieser Verluste stammen laut World Health Organization von Menschen mit Glücksspielproblemen. Schuld- und Schamgefühle sind dabei große Hürden, wenn es darum geht, Unterstützung anzunehmen.

Flipchartarbeit

Die Motivierende Kurzintervention setzt genau hier an: Sie richtet sich an Fachkräfte, die im beruflichen Alltag – insbesondere im Kontakt mit jungen Menschen – auf riskantes Spielverhalten stoßen. Im Mittelpunkt stehen niedrigschwellige Denkanstöße und alltagsnahe Impulse. Ziel ist es, ohne Druck zur Reflexion des eigenen Verhaltens anzuregen, Hemmschwellen abzubauen und erste Schritte in Richtung Veränderung und professioneller Hilfe zu ermöglichen.

Themenerarbeitung

MOVE Glücksspiel fand in Kooperation mit der Landesfachstelle Glückspielsucht der SuchtkooperationNRW bereits zum dritten Mal statt.

Collage Coachingtag
27.02.2026

Coachingtag MOVE Eltern

in der Wolfsburg am 25.Februar 2026

Austausch, Weiterentwicklung und Qualitätssicherung – genau darum ging es bei unserem Reflexions- und Coachingtag für MOVE Eltern-Trainer:innen. Gemeinsam haben wir Erfahrungen aus den Seminaren geteilt, Kompetenzen erweitert und Sicherheit für die Praxis gestärkt. Ein Schwerpunkt: herausfordernde Seminarsituationen. In einem inszenierten Worst-Case-Seminar haben wir herausfordernde Seminarsituationen trainiert. Die bewusste Überzeichnung sorgte nicht nur für wertvolle Lerneffekte, sondern auch für Heiterkeit und eine angenehm lockere Atmosphäre. Danke an alle, die sich offen, mutig und mit Humor darauf eingelassen haben.